Reboot

Nach langer Pause möchte ich nun mit komplett neuem Layout und endlich mit richtiger Software esc-now.de wieder der Öffentlichkeit zumuten.

Es ist über ein Jahr her, dass ich die Idee, einen Blog auf escape now zu eröffnen, umgesetzt habe. Jedoch fehlte immer die Zeit etwas zu schreiben, da es eigentlich nur ein flüchtig gescriptetes Ausgabemodul gab und Einträge immer direkt in die Datenbank wandern mussten. Wenn dann sollte dem nur eine komplette Blogsoftware folgen. Diese kam nun mit einem Content Management System daher, welches sich protag schimpft und mir in Zukunft die Arbeit erleichtern beziehungsweise dafür sorgen soll, dass es hier öfter etwas zu lesen gibt.

Was soll es zu lesen geben?

Das ist mir auch noch nicht ganz klar - es gibt viel über das ich berichten möchte, überall geschehen Dinge die erwähnt werden sollten, manchmal vielleicht auch etwas mehr als nur erwähnt, man sollte auf so vieles hinweisen wo einfach aus Bequemlichkeit weggesehen wird, aber auch vieles was mir spontan in den Sinn kommt wird es hier geben.

Dies heißt natürlich nicht, dass das hier geschriebene in irgendeiner Weise bindende Tatsachen darstellt, es ist einzig und allein eine Meinung - die Wiedergabe von Gedachtem aus einem begrenzten Köpfchen, welches wohl leider auch zu oft einfach gern etwas übersieht oder nicht sehen möchte ...

So freue ich mich auch über jeden Kommentar der hier abgegeben wird, es kann nur bereichern und bietet die Möglichkeit des Dialoges, wenn es auch nur ein Denkanstoß ist.

Aber nicht bloß die Tatsache der Inhaltsaufbereitung beziehungsweise deren Priorität hat sich geändert, sondern auch der Kleister rings rum - das Layout.

Was darunter zu verstehen ist, dass bleibt allein dem Betrachter überlassen, die Werkstatt selbst ist dam it einfach nur zufrieden.

Was nun wird ...

Zu lesen wird es geben, sonst wäre ja auch der ganze Aufwand des Scriptens umsonst gewesen. Aber auch die anderen Inhalte, wie in der Navigation schon angedeutet, werden bald folgen ...

vom 10.06.08 um 14:57 Uhr, 0 Kommentare
Tags: quarkescape

Rot - Grün

Wer in Deutschland "Rot-Grün" hört oder liest, assoziiert damit sicherlich irgendwelche Koalitionsverhandlungen. Doch das heutige Thema hat nichts mit der Politik gemein, wenn auch Politik der falsche Begriff für die derzeitigen Spielchen da oben ist.

Rot und Grün sind Farben, Farben die manche gut, andere weniger gut erkennen und unterscheiden können. Dies liegt daran, dass eine Rot-Grün-Blindheit oder Rot-Grün-Sehschwäche vor liegt.
Das ganze gibt es meist nur bei Männern, da es ein rezessi v x-chromosomal vererbter Defekt ist, d.h. er wird über Erbmasse weiter gegeben, die auf Grund der Biologie fast nur bei Männern zur Ausprägung kommt, Frauen übertragen die defekten Gene jedoch an die Nachkommen.

Prozentual gesehen kommt eine Störung der Rot-Grün-Wahrnehmung recht häufig vor, mit 8 % bei Männern und 0,8 % bei Frauen wobei damit rein statistisch gesehen in Deutschland rund 3,5 Millionen Menschen Probleme beim Erkennen bzw. Unterscheiden von rot- und grün-Tönen haben.

Doch was genau ist bei einer Farbsehstörung defekt? Um Farben wahr zu nehmen gibt es im Auge auf der Netzhaut so genannte Zäpfchen, um exakt zu sein drei verschiedene Sorten: jeweils eine Art für blau, grün sowie rot; diese Farben können dann auch damit direkt wahrgenommen werden, alle anderen Farben sind Mischprodukte aus der Wahrnehmung aller drei Rezeptoren zusammen. Bei einer Rot-Grün-Sehschwäche sind nun die rot- und grün-Rezeptoren nicht richtig ausgeprägt, je nach dem wie die Gen-Kombination vorhanden sind sind sie mehr oder weniger funktionsfähig. Daraus ergibt sich, dass jede Rot-Grün-Schwäche individuell ist, somit ein Betroffener mehr sieht als ein anderer.

Wollen wir doch nun etwas von der Theorie abweichen, Interessierte finden darüber ausreichend weitere Informationen in den Weiten des Internets, wir wollen nun einmal schauen, wie sich ein Normalsichtiger in etwa eine in den Rot-Grün-Bereichen weniger differenzierte Welt vorstellen kann.
So ist die Farbwahrnehmung bei allen Farben die rot oder grün enthalten beeinträchtigt, lila erkennen viel gar nicht – dies wird als reines blau erkannt, genauso kann sehr schwer zwischen grün und braun differenziert werden, wie zwischen Rot- und Grüntönen, rosa erkennen betroffene in Kleidungsstücken oftmals als weiß an. Blink-, Brems- sowie Rücklichter können beim Auto fahren nachts oft nicht farblich unterschieden werden, genau so verhält es sich wenn Farbfehlsichtige an einem Bahnsteig stehen, ein Lichtsignal der Bahn betrachten und versuchen zu erkennen, welche Farbe gerade leuchtet.
Allgemein ist es für Betroffene schwierig Farben zu benennen sowie ein zu ordnen, sie werden oft gefragt: „Und wie siehst Du das jetzt?“, worauf sie meist einfach irgend eine Farbe sagen, die passen könnte, einfach weil sie nicht genau wissen was es ist. Manchmal erfolgt ein „scharfstellen des Bildes“ erst nach einer bestimmten Zeit, so das z.B. mehrfarbige Logos nicht von Anfang an als solche erkannt werden.

Auch wenn all diese Beispiele nun den Eindruck eines komplett anderen Farbsehens vermitteln, so stimmt dies nicht. Rot-Grün-Sehschwache haben trotz alle dem eine allgemeine Farbästhetik und sehen sich dadurch eher weniger im Alltag behindert.

Es ist jedoch schade, dass viele Designer oder einfache Webautoren dieses Farbfehlsehen bei ihrer Gestaltung vernachlässigen, Webseiten sind oft nicht entsprechend gestaltet, so dass Betroffene alles problemlos erkennen können oder schon Brettspiele stellen manchmal ein kleines Hindernis dar, da Spielfiguren grundsätzlich in rot und grün, meist auch blau und lila ausgeliefert werden, wodurch diese dann verwechselt werden, aufgrund mangelnder Unterscheidbarkeit.

Bleibt für viele zu hoffen, dass das allgemeine Bewusstsein für solche Defekte steigt, denn dann lassen sich doch die ein oder anderen Sachen besser gestalten in der Kommunikation mittels Farben, wovon schließlich beide Seiten etwas haben, denn der eine wird verstanden und der andere kann verstehen.

vom 23.05.07 um 5:53 Uhr, 0 Kommentare
Tags: menschenfarben

Deutschland schützt sich!

„Zum Schutz von Volk und Staat“ vor bösen Terroristen und anderen Ganoven, kümmert sich die Christlich Demokratische Union, allen voran unser genialer Innenminister, um neue Gesetze und Regelungen, die uns allen ein ruhigeres Leben bescheren sollen. Dabei ist es sicherlich sehr richtig auf die Freiheitsrechte der Menschen in Deutschland nicht so viel wert zu legen, wenn es doch so durch Komplettüberwachung möglich ist die einzelnen Schritte der Verbrecher genau zu beobachten.

Das grobe Konzept dabei kommt von Wolfgang Schäuble, derzeitiger Innenminister und Politiker der CDU. Schäuble hätte diese Methoden, die er nun einführen will, sicherlich schon gern viel früher in Deutschland als gängige Praxis gesehen, denn er selbst ist am 12. Oktober 1990 einem Attentat zum Opfer gefallen. So könnte man meinen, er wisse von was er spreche, da er sich um die Sicherheit der Deutschen sorgt, auch wenn manche vermuten er leide eventuell an einer Posttraumatischen Belastungsstörung, doch da das Innenministerium zu seiner gesundheitlichen Genesung keine Angaben macht, scheint wohl alles in Ordnung zu sein.

Das neue Prinzip, welches uns alle vor den großen Absurditäten der Menschheit schützen soll ist einfach - jeder hier im Lande wird unter Verdacht gestellt und überwacht - genau, überwacht! Telefonverbindungen, SMS, Standortdaten bei der Handynutzung, E-Mails und der ganze Datenverkehr im Internet wird einfach kontrolliert, wodurch die ganzen schlimmen Taten dann letztendlich verhindert werden können. Ja und die paar Bürger die nicht böse sind, haben ja auch nix zu verbergen und darum ist es auch nicht schlimm, wenn man so in die Grundrechte der Bürger eingreift.

Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und so weiter werden durch die neuen kommenden Gesetze, einige sind mittlerweile schon beschlossen, eingeschränkt. Für die komplette Durchsetzung dessen sind dann da und dort noch Änderungen am Grundgesetz notwendig, aber was soll's - die Sicherheit aller Deutschen steht auf dem Spiel!

Allen, die gerade überlegen, wo sie das Wort „Grundrechte“ schon einmal gehört haben, hier eine kurze Hilfe - diese so genannten Grundrechte stellen die ersten neunzehn Artikel im Grundgesetz dar, sie sind somit also die bedeutsamsten. Gehört haben die meisten von diesen wohl im Geschichtsunterricht, denn schon in der Weimarer Republik gab es Grundrechte, diese wurden dann mit der Verordnung "zum Schutz von Volk und Staat" am 28. Februar 1933 vom damaligen Reichspräsidenten sehr stark eingeschränkt.

Da allerdings für eine Totalüberwachung noch eine zentrale Datenbank mit biometrischen Bildern eines jeden Deutschen und biometrischem Fingerabdruck nötig sind, nimmt sich dem unser Innenminister auch noch an – denn so können die Schurken effektiv gefasst werden, es ist gut, wenn Polizei und andere Organe des Staates alle Details der Bürger per Mausklick abrufen können, denn nur so lässt sich gezielt beobachten. Auch von Vorteil ist, dass man nun endlich ein sieht, die für die Abrechnung der Maut gespeicherten Daten mit für die Verbrecherjagt zu nutzen, damit kann auch das kleinste Detail nicht verloren gehen!

Um letztendlich all diese Methoden aktiv in der Terrorabwehr zu nutzen, gibt es bereits Konzepte die Bundeswehr auch im inneren ein zu setzen – gut, dass Deutschland sich 1955 wiederbewaffnet hat, sonst ständen nun keine Truppen zum Einsatz gegen einzelne böse Subjekte der Deutschen Bevölkerung zur Verfügung!

Resümierend betrachtet, kann sich Deutschland nun mit diesen ganzen Maßnahmen doch ein ganzes Stück sicherer vor dem Terror und anderen Verbrechern fühlen, bleibt zu hoffen, dass das Ziel des Gläsernen Menschen erreicht wird, denn wie schon in der Geschichte durch Stasi und andere ähnliche Vorläufer bewiesen wurde, kann nur die absolute Kontrolle auch die absolute Sicherheit bringen!

vom 24.04.07 um 3:10 Uhr, 0 Kommentare
Tags: menschenstatement

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