Farewell Spit ist eine rund 26 Kilometer lange, in das Meer ragende Landzunge aus Sand. Zustande gekommen ist sie durch windgenerierte Wellen von der Tasmanischen See. Mitten auf dieser Landzunge kommt man sich dank der gigantischen Sandmengen vor wie in einer Wüste, die links und rechts von Wasser umgeben ist. Verrückte Landschaft.
Hier in Neuseeland gibt es kein vernünftiges Brot sondern nur Toastbrot. Dafür aber tausend verschiedene Varianten von labrigem, unglaublich bissfestem Toastbrot. Und auch wenn ich jetzt noch garnicht so lange hier bin, so geht mir das schon gewaltig auf den Geist. Heute haben wir dem Ganzen endlich Abhilfe geschaffen und unser erstes richtiges Brot gebacken.
Von Auckland nach Taupo, weiter in den Tongariro Nationalpark und dann zu Fuß rauf auf den Mount Ngauruhoe – zumindest fast. Danach ging es weiter nach Wellington auf die Fähre. Das Auto hat uns ohne Probleme in Windeseile schon einige Kilometer vorrangebracht, ein ausführlicher Nordinselbesuch kommt erst nach der Südinsel dran.
Die Kamera ist definitiv kaputt, der Schein für die internationale Garantie in Deutschland. Hab heute erstmal ne billige Ersatzknipse gekauft, um wenigstens ein paar Bilder zu schießen, bis das mit der guten Kamera geregelt ist.
Die Rucksäcke sind gepackt – morgen geht der Flieger nach Neuseeland. escape now wird sich damit in nächster Zeit in ein eher autobiografisches Reise-Blog verwandeln – ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich über den ein oder anderen Kommentar.