Der Campspot für die letzte Nacht in Griechenland war halbwegs windgeschützt, das Wasser aber am Morgen wieder gefroren. Es war kalt. Zurück auf der Straße blies mir der Wind unerbärmlich von vorn entgegen.
Von Meteora aus ging es dann doch recht zügig durch Nordgriechenland in die Türkei. Diese rund 700 Kilometer einfach nur so abzuspulen wurde der Region garantiert nicht gerecht.
Jedes Land hat so seine top Touristenattraktionen, für die es bekannt ist. Die Orte an die es gefühlt jeden verschlägt. Eigentlich vermeide ich diese Stück für Stück abzugrasen.
Nein, bei dem Titel bin ich nicht auf der Tastatur ausgerutscht. Euböa ist die zweitgrößte griechische Insel. Um das ordentlich auszusprechen, würden wir im deutschen eher Evia schreiben.
Die Berge haben den April dominiert. Gefühlt ging es ständig nur bergauf und bergab, Höhenmeter um Höhenmeter. Dafür gab es aber auch grandiose Aussichten wie diese. Die Belohnung für die hart erkämpften Höhenmeter.
Auch wenn es nur eine Zahl ist. Rein mathematisch gesehen auch keine besondere – außer vielleicht dass sie sich recht einfach als Zehnerpotenz darstellen lässt.
An einem sonnigen Februar-Tag gab es einen kleinen Tagesausflug auf den Panion Oros in der Nähe von Athen. Erklärtes Ziel war es den Ausblick von da oben zu genießen.
Am Anfang klang das „mit dem Fahrrad bis nach Athen“ für mich schon etwas verrückt. Als ich in in Athen angekommen bin, konnte ich es kaum glauben so weit geradelt zu sein.