Es sollte einer der Höhepunkte meiner Neuseelandreise werden: Stewart Island – die große Insel ganz im Süden von Neuseeland. Also unterhalb der Südinsel. Eine Insel mit einem einzigen Dorf Oban, jeder Menge Natur und ca. 20.000 wild lebenden Kiwis. Der einzige Ort im ganzen Land, wo die Chance besteht einen Kiwi bei Tageslicht zu Gesicht zu bekommen.
Die drei Tage in Seoul waren viel zu kurz um jetzt ein Seoul-Portrait zu geben, welches der Stadt auch gerecht wird. Trotzdem gibt es hier ein paar touristische Einblicke.
Es schneit in Deutschland. Schnee impliziert Kälte – etwas was ich schon seit einer Weile nicht mehr gewöhnt bin. Kalt und dunkel waren die ersten Eindrücke die ich von Deutschland hatte, als ich wiedergekommen bin. Aber gut, auf der Nordhalbkugel ist nun mal gerade Winter und ich will mich nicht beklagen. Denn das was ich in den letzten Monaten erlebt habe war großartig.
So, das wars mit Neuseeland. Gestern ging es 12 lange Stunden von Auckland nach Seoul. Die Stadt ist eine wahre Metropole mit ca. 10 Millionen Einwohnern und damit 6 Millionen mehr Menschen als in ganz Neuseeland. Und es ist gewaltig anders als das was ich bisher als Großstadt kenne. Aber ich bin auch zum ersten mal in Asien.
Die Wettersituation am morgen ist die selbe wie gestern. Kein Wölkchen am Himmel. Ich starte zwei Stunden eher als bisher, um genügend Zeit für einen Abstecher auf den Fanthams Peak zu haben. Anderthalb Stunden später am Gipfeltrack angekommen, hat sich der Herr Vulkan natürlich nebst Fanthams Peak in Wolken gehüllt. Also kein Abstecher, schließlich weiss ich ja mittlerweile, wenn Mt. Taranaki die Hüllen wieder fallen lässt.
Es ist früh am Morgen und die Sonne scheint wieder. Heute sieht das Wetter richtig gut aus – keine einzige Wolke am Himmel. Wenn das so bleibt geht es heute auf den Fanthams Peak – den Seitengipfel des Mt. Taranaki. Dort oben steht die kleine, einfache Syme Hut, also die perfekte Endstation.