Am Jaroslawer Bahnhof in Moskau geht unsere Reise weiter in die Mongolei. Dort beginnt die tausende Kilometer lange Strecke gen Osten. Unsere Fahrt dauert 4½ Tage, während dessen mir so langsam die gigantische Größe von Russland bewusst wird und das obwohl wir ja nur ein Teilstück bereisen. Lohnt es sich so lange aus dem Fenster zu schauen?
Auf meinem Rückflug konnte ich über zehn Minuten lang Moskau von oben betrachten, es ist also schon einmal verdammt groß. Richtig überwälltigt wird man aber als Tourist beim Streifen durch das Zentrum der Metropole – bei Fahrten mit der Metro, dem Besuch des Kremels, beim Schlendern entlang der Moskau. Die Stadt tritt wahrlich als Gigant auf mit absolut pompöser Architektur.
Es stand mal wieder eine Reise an: Mit dem Zug sollte es von Berlin rund 8000 Kilometer nach Darhan in der Mongolei gehen mit einem Zwischenstop in Moskau und anschließendem Mongoleiaufenthalt. Das ganze wurde eine recht spannende Reise mit überraschendem Ausgang, doch in diesem Artikel fange ich erstmal von der Fahrt nach Moskau an zu erzählen.
Ostern stand natürlich wieder im Zeichen des frisch gewachsten Wanderschuhs. Während es am Freitag überall noch schön ruhig war, kamen am Samstag mit der Sonne zahlreiche Wanderer ins „Elbi“. Wir wählten deshalb ein paar schmalere Pfade, um nicht an jeder Stufe Schlange zu stehen.
Das Polenztal hatten meine Wanderschuhe bisher noch nicht gesehen, von daher war die kleine Tour vor zwei Wochen sehr spannend. Es ging vom Parkplatz am Ziegenrücken durch die Wolfsschlucht ins Polenztal herab, den Schindergraben wieder hinauf, an der Gautschgrotte vorbei auf den Bergangsteig. Anschließend noch ein Abstecher zur Brandbaude und dann durchs Polenztal wieder zurück.
Unsere Runde begann am Zirkelstein bei Schöna. Angekommen auf dem großen Zschirnstein, boten die Wolken mit der Herbstfärbung ein herrliches Lichtspiel im Sonnenuntergang. Auch am nächsten Tag gab es auf dem Weg über den Kohlbornstein bis zum Kleinhennersdorfer Stein tolle Ausblicke auf bunt gefärbte Wälder und gelbe Stoppelfelder.
In Schweden gibt es in der Nähe von Vaxjö die Glasmanufaktur „Kosta Boda“ im kleinen Örtchen Kosta. Das Besondere an der seit 1742 bestehenden Manufaktur ist, dass Besucher den Glasbläsern direkt im normalen Betrieb über die Schultern schauen und ihnen im Weg rumstehen können, ohne hinter Absperrungen zu verharren – eine wahre Touristenattraktion.
Nachdem wir das neue Jahr schon draußen im Elbsandsteingebirge begonnen hatten, war es mal wieder Zeit eine kleine (oder auch größere?) Wanderung zu unternehmen. Es ging von Schmilka nach Schmilka. Das mag nicht unbedingt sehr weit klingen, doch war unsere Runde für die sich bei einigen noch im Winterschlaf befindlichen Muskeln, nicht ganz ohne.