Abwägen von Gesundheitsrisiken

Täglich mit dem Zug zu pendeln ist eigentlich ziemlich angenehm sofern der Zeitumfang im Rahmen bleibt.

Früh morgens lässt sich so gemütlich ein Kaffee schlürfen und der Körper kann sich langsam daran gewöhnen, dass er nun wach zu sein hat.

Auf der Rückfahrt klappt das ganze umgedreht auch ganz gut. Also damit sei nicht gemeint, dass der Kaffee nun den Körper auf inversem Weg wieder verlässt, sondern vielmehr die Phase wo der Geist wieder in einen ruhigeren Modus versetzt wird. Den Tag einfach abhaken, in Ruhe ein Buch lesen oder einfach die Landschaft genießen.

Auch soll Zugfahren ja das Abschmelzen der Polkappen etwas verlangsamen und somit unsere holländischen Freunde zumindest noch etwas vor dem Absaufen bewahren.

Im Zug pendeln ist also eigentlich ganz gemütlich. Eigentlich.

Doch manchmal wird diese Gemütlichkeit gestört, wobei erschüttert dies vielleicht sogar noch besser beschreibt. Denn wenn Leute mit einem enorm hohen Mitteilungsbedürfnis, einer furchtbar schrägen, laut krächzenden Stimme und einer unglaublichen Penetranz beginnen den kompletten Zug zu beschallen, so dass der Lokführer sogar beginnt schneller zu fahren damit das ganze bald wieder vorbei ist, dann fängt man an gewisse Gesundheitsrisiken abzuwägen. Die Risiken einer psychischen Belastung mit garantiert folgender Einlieferung mit denen eines übersteuerten MP3-Players mit eventuell folgendem Hörsturz.

Ein Lob auf die Technik!

  25.03.10 um 0:01 Uhr
  quark, menschen, unterwegs
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