Ein Spaziergang durch Afyon

In den Straßen unterhalb der Burg Afyons.

Die Stadt Afyon, welche auf der Landkarte eigentlich Afyonkarahisar heißt, war keine Empfehlung meiner Türkischen Bekanntschaften. „Sehr konservativ.“, „Da bekommst du während des Ramadans nichts zu essen in den Restaurants.“ habe ich mehrfach gehört. Vielleicht lag es an meinem touristischen Aussehen, doch verhungert bin ich während meines Besuchs im Fastenmonat nicht. Die Restaurants hatten garantiert auch nicht nur wegen mir offen. So war die Stadt auch nur für einen Pausetag eingeplant. Aufgrund des Wetters wurden es dann doch noch ein paar mehr und so bleib etwas Zeit um durch die Straßen zu spazieren.

Hinter der Burg sahen die Straßen dann so interessant aus, dass die Kamera schon fast von selbst aus dem Rucksack gekrochen kam. Neben den dieses Viertel dominierenden eher ärmlich wirkenden Straßenzügen, gab es aber auch ein paar restaurierte schon fast bilderbuchartig wirkende Straßen. War das etwa Gentrifizierung auf Türkisch?

Die Große Moschee in Afyon.

Die Große Moschee in Afyon zählt dort schon als kleine Attraktion. Es ist eine Moschee von 1272 mit 40 Holzsäulen, deren Köpfe durch Schnitzereien verziert sind. Es ist allgemein oftmals recht spannend eine Moschee von innen zu besichtigen, denn diese sind keineswegs immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sondern schon ziemlich unterschiedlich. Bei Kirchen ein und der selben Glaubensrichtung schaut das für mich immer doch recht ähnlich aus, wenn auch der Prunk-Regler da jeweils unterschiedlich stark aufgedreht ist.

Reisezeit: 05.04. – 07.04.2022

  08.06.22 um 16:47 Uhr
  radreise, stadtbesichtigung, türkei
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